Hamminkeln (RP). Nach Bäcker Bors kommt nun das zweite Unternehmen ins junge Gewerbegebiet Daßhorst.

Wenn Zeit Geld ist, wird optimale Kommunikation immer wertvoller. Die Firma Cosmotel mit Sitz im Loikumer Rott versteht sich als kompetenter Dienstleister für kleine mittelständische Unternehmen auf dem sich technisch rasant entwickelnden IT-Gebiet und hat sich in mehr als 15 Jahren bundesweit einen Namen gemacht.

Nun will der IT-Spezialist sein Selbstverständnis sichtbar machen. Einen Steinwurf vom heutigen Standort im Vorhof von Bonita entfernt haben auf dem Feld zwischen Daßhorst und Ringenberger Straße (L 602) die Bauarbeiten für den neuen Firmensitz begonnen. Der soll im Herbst bezogen werden. "Bisher sind wir etwas gebückt durch die Welt gezogen. Wir wollen uns künftig etwas selbstbewusster darstellen", sagt Geschäftsführer Mario Könning. Er hat gestern mit Gesellschafter Holger Rychwalski die Pläne vorgestellt.

 

Anders als branchenüblich setzt das Tandem baulich nicht auf kühle Eleganz, sondern auf einen "repräsentativen Landhausstil". Den "spannenden Kontrast" setzt Architekt Eversmann aus Raesfeld auf dem 2100 m2 großen Grundstück in massiver Bauweise um. 300 m2 flexibel gestaltbare Bürofläche für derzeit 15 hoch spezialisierte Mitarbeiter, darunter zwei Auszubildende, entstehen. Es bleibt Entwicklungspotenzial. Könning ist dem Rat dankbar, dass er sich auf den Bedarf des Unternehmens eingelassen hat. Eigentlich war der Flächenzuschnitt im noch jungen Gewerbegebiet wesentlich üppiger.

Könning und Rychwalski freuen sich darauf, ihren Kunden künftig passgenaue Angebote "multimedial optimal darstellen", auch Workshops anbieten zu können und sich nicht mehr räumlich behelfen zu müssen. Dafür investiert das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 2,4 Millionen Euro rund 750 000 Euro. Cosmotel ist überzeugt, dass das kommunikative Innovationspotenzial der Unternehmen und somit auch das eigene Wachstum längst nicht ausgeschöpft sind.

"Es geht um passgenaue, optimale Lösungen, die für Erfolg im Wettbewerb immer unverzichtbarer werden", so Holger Rychwalski. Herzstück sei das Smartphone, das Mobilität sichert, ständig Kontakt hält und den Schreibtisch unendlich verlängert. Das zu beherrschen, sei inzwischen kinderleicht. "Unsere Kunden kommen ohne Bedienungsanleitung aus", so Mario Könning. Er sagt's auf den Punkt: "Es funktioniert intuitiv." Cosmotel hat in der Region eine lange Referenzliste. Die Verbands-Sparkasse setzt auf den IT-Spezialisten Cosmotel mit seinen 34 Service-Punkten in Deutschland, das Ev. Krankenhaus in Wesel, die Rathäuser in Wesel und Bocholt und auch der Klausenhof in Dingden. Auch in Fußball-Stadien ist Cosmotel erfolgreich.

Das soll auch so bleiben. "Klassische Kommunikation war früher", sagt Könning. "Funklöcher" könne sich künftig keiner mehr leisten. Nur wer am Netz bleibe, werde nicht abgehängt. "Den Zeitpunkt zum Abschalten wählt jeder selbst", so Systemberater Rychwalski.

Quelle: RP/rl